22 | 11 | 2017

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Ist die Haßlocher Verwaltung handlungsunfähig?

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Warum schützt man den geschäftsführenden Beamten?

Kommentar von Karin Hurrle

Es ist ungeheuerlich, was sich seit mehr als zwei Jahren im Personalbereich der Haßlocher Verwaltung abspielt. War es nur Unfähigkeit des ehemaligen Bürgermeisters Hans-Ulrich Ihlenfeld (CDU), dass er in Bezug seines geschäftsführenden Beamten nicht gehandelt hat oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Nur wer die Haßlocher Verwaltung kennt, weiß, was sich dort politisch abspielt. So war es doch die Haßlocher SPD, die zum Teil hochsensible und hochrangige Stellen besetzt hatte. So auch die des geschäftsführenden Beamten Johannes Specht, der vom SPD-Bürgermeister Gebhardt eingestellt wurde. Bei der verlorenen Kommunal- und Bürgermeinsterwahl 2004 gab es im Haßlocher Rathaus also einen politischen Wechsel. Bürgermeister Hans-Ulrich Ihlenfeld (CDU) hatte das Ruder übernommen und Specht konnte bleiben. Allerdings haben sich die Rahmenbedinungen seitdem geändert. Specht musste also ins andere politische Lager wechseln. Dies hatte natürlich auch den Vorteil, dass er Internas der SPD gut kannte, welche der CDU von Nutzen sein konnten. "Dessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing", heißt es in einem entsprechenden Sprichwort. So findet, wie eh und jeh, der politische Austausch immer noch zwischen SPD und CDU in der Haßlocher Verwaltung statt. Nur unter anderen Voraussetzungen und mit fragwürdigen politischen Köpfen. Hier hätte Specht einen starken Charakter gebraucht, um dem politisch Stand halten zu können. Vor allem aber muss man eine "saubere Weste" bewahren, denn der Politik kann man nicht trauen. Aber wer traut der Politik eigentlich noch?

So könnte es doch so gewesen sein, dass sich die sexuellen Belästigungen einer Mitarbeiterin im Haßlocher Rathaus einem Vorfall beim DRK Haßloch von Anfang 2013 ähneln, wo der ehemalige DRK-Vorsitzende Dieter Schuhmacher wegen ähnlicher Vorwürfe im Juni 2013 hat zurücktreten müssen. Die Position beim DRK Haßloch hat dafür sein Freund Jürgen Vogt (CDU) übernommen, geändert hat sich dort also nichts. Versprochen könnte Vogt Schuhmacher haben, Stillschweigen beim DRK Haßloch zu bewahren, wenn die SPD im Gegenzug die Sache des geschäftsführenden Beamten mit unter den Teppich kehrt.

Unstrittig ist allerdings, dass es so oder ähnlich gewesen sein muss. Eines ist allerdings für Viele unerklärlich, dass nach einem solchen Rücktritt beim DRK die SPD es sich noch leisten kann, einen solchen Mann zum SPD-Ortsvereinsvorsitzenden von Haßloch zu machen. Eines ist aber sicher, "der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht". Oder ist es einfach nur so, dass eine Hand die andere wäscht? Die Sonne wird es noch an den Tag bringen.

Gleich wie Johannes Specht ergeht es wohl auch dem Geschäftsführer der Gemeindewerke Haßloch, der nach dem politischen Wechsel von einem SPD-Aufsichtsratsvorsitzenden zu einem CDU-Aufsichtsratsvorsitzenden in seinem Amt geblieben ist, obwohl er wußte, dass ihm die CDU seinen Vertrag nicht verlängern wollte. Diesen politischen Wechsel hat die CDU allerdings genutzt, nun endlich seine unliebsamen Mitarbeiter durch den Geschäftsführer los zu werden, was zu SPD-Zeiten fast unmöglich gewesen wäre. Gezahlt hat Geschäftsführer Manfred Schlosser dafür einen hohen Preis. Er hat sich dadurch nicht nur zum Spielball der Politik gemacht, er hat auch seinen guten Ruf verloren.

 

 

 

 

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