20 | 05 | 2018

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Schwere Vorwürfe gegen Hasslochs DRK-Vorsitzenden Dieter Schuhmacher

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Rauswürfe und Gerichtsprozesse überlagern schon seit Langem die Arbeit des Deutchen Roten Kreuzes in Haßloch

Von Cordula Butz-Cronauer
 
Schwere Vorwürfe erhebt die ehemalige Mitarbeiterin Martina Reinig gegen den derzeitigen Vorsitzenden des DRK Haßloch Dieter Schuhmacher. Sie will nicht nur wissen, dass er ständig Mitarbeiter raus wirft (alleine im Büro wurden 2 Mitarbeiter gekündigt und 1 wurde gemobbt bis sie freiwillig kündigte und das innerhalb von 2 Jahren) , die ihm widersprechen, sondern dass er eine ehemalige Büroangestellte körperlich belästigt hat. Nachdem sie der Kollegin helfen wollte sei ihr dann gekündigt worden. Seit Dezember letzten Jahres schwelen diese Zustände, die immer noch im Raum stehen. Nachrichten-Regional sprach daraufhin mit dem Kreisvorsitzenden Claus Wadle, der bezüglich der körperlichen Belästigung Klärung und Konsequenzen versprochen hatte. Zu einer Stellungnahme war der Vorsitzende Dieter Schuhmacher persönlich nicht zu erreichen.

Was war passiert?
Die ehemalige betroffene Mitarbeiterin wurde vom Vorsitzenden des DRK am 1. Juni 2011 zunächst als Halbtagskraft im DRK-Büro eingestellt, weil die vor ihr eingestellte Kraft zuvor böse gemobbt worden sei, so dass diese aus Verzweiflung selbst gekündigt habe, erzählt Reinig. Dies habe die Kollegin jedoch erst viel später erfahren. Kurz nach der Einstellung sei die „körperliche Anmache“ der Kollegin bereits losgegangen, berichtet sie weiter, sie selbst habe dies mit ansehen müssen und habe daraufhin ihrer Kollegin geraten, sich das nicht länger gefallen zu lassen und der nächst höheren Dienststelle zu melden. Die Kollegin habe dann erst nach längerem Zuraten all ihren Mut zusammen genommen und Schuhmacher darauf hin angesprochen, diese körperlichen Belästigungen zu unterlassen. Trotz mehrmaliger Bitte, habe sich der Vorsitzende nicht daran gestört. Auch die leitende Bürokraft (Tochter von Herrn Schuhmacher) wurde auf das Verhalten von Herrn Schuhmacher angesprochen, ob das normal sei, dass er ständig die Dame am Arbeitsplatz berühre, sie meinte, das sei bei ihm ganz normal, das mache er immer bei Personen, die er mag.

Zum Schluss habe die Kollegin nur noch großen Ekel wegen den Berührungen von Schuhmacher empfunden, dass sie ihrem Arbeitsplatz nur noch fern bleiben wollte und aus Verzweiflung kündigte. Der Justiziar Trösch habe daraufhin ein Gespräch mit den beiden Bürokräften gesucht, damit diese ihre Kündigung zurücknimmt, was sie auch tat, bis sie letztendlich dann doch gekündigt wurde.
 
Martina Reinig erzählt, dass sie bereits Ende letzten Jahres die Vorfälle dem Kreisverbandsvorsitzenden Wadle mehrmals gemeldet habe, auch die Zustände beim DRK, wo Personen einfach rausgeworfen würden, wenn sie Missstände nicht tolerierten. Da alle Mitarbeiter und Ehrenamtliche ein Formblatt zur Selbstverpflichtung gegen sexualisierte Gewalt unterschreiben mußten, in dem man z.B. unter Punkt 9 sich verpflichtete, bei Grenzüberschreitungen durch andere Mitglieder nichts zu vertuschen, sondern bei konkreten Anlässen sich an die beauftragten Vertrauenspersonen auf Landesebene zu wenden, wählte Frau Reinig genau diesen Weg.
 
Beim DRK Haßloch brodelt es schon seit langem und zwar seit Dieter Schuhmacher das DRK Haßloch im November 2009 als Vorsitzender übernommen hat. Mitarbeiter und Ehrenamtliche werden mit Füßen getreten und herausgemobbt. Die Bereitschaft wird ständig ausgewechselt. Es ist ein offenes Geheimnis, dass beim DRK Haßloch derzeit keine ehrenamtliche Arbeit mehr geleistet wird. Die Zustände sind erdrückend. Gehandelt wird nicht.

Den entscheidenden Satz habe Herr Schuhmacher selbst gegenüber der Rheinpfalz am 20.03.2013 geäußert: "Es ist nicht so, dass wir jeden nehmen wollen", zeitgleich erscheint allerdings ein gesonderter Artikel im Wochenblatt, dass ehrenamtliche Helfer stets willkommen seien, wie paßt so etwas zusammen, fragt sich Reinig?

Schuhmacher hat 2012 und 2013 bisher 6 ehrenamtliche Helfer, zum Teil mit fertiger Sanitätsausbildung aus dem Verein geworfen, und droht damit, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen, sollten diese Personen nochmals im DRK Gebäude auftauchen, diese hinauszuwerfen. Davon sind alleine 4 ausländische Mitbürger, die genauso ihre Freizeit dem Verein zur Verfügung stellen wollten.

Sicherlich kann Herr Schuhmacher erklären, warum er motivierte Bereitschaftsmitglieder aus dem DRK wirft, das interessiert bestimmt noch mehr Mitmenschen.

Alle 6 gefeuerten Ehrenamtlichen haben ihre Freizeit  auf zig Veranstaltungen im freiwilligen Dienst verbracht, um Sanitätsdienste zu leisten und somit den Verein zu unterstützen.

Da nun nicht mehr viel Sanitäter übrig sind, sucht Herr Schuhmacher nun händeringend Nachschub!
Da muss man sich zweimal überlegen, ob man in solch einem Verein eine ehrenamtliche Tätigkeit beginnen will......
 
Martina Reinig kritisiert nicht nur die Person Schuhmacher, sondern die Tatsache, was Menschen sich herausnehmen, gerade Frauen am Arbeitsplatz körperlich zu belästigen, um sie damit gefügig machen zu wollen.  Sie geht vielmehr hart ins Gericht mit Menschen, die dies wissen und nicht handeln. „Die Gesellschaft ist doch gerade dabei, die Missstände in den Kirchen aufzuarbeiten, haben Menschen beim DRK Narrenfreiheit“, fragt sie sich. Sie selbst habe zwar wegen ihrer „Zivilcourage“ ihren Arbeitsplatz verloren.

Es lohne sich aber immer noch, solchen Personen wie Schuhmacher, das Handwerk zu legen, sagt Reinig, man darf nicht wegschauen, wenn andere Menschen in Not sind und ist stolz darauf, ihrer Kollegin beigestanden zu haben, und somit die Missstände beim DRK Haßloch aufdeckte.
 
 
 
 

 

 
 

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