22 | 11 | 2017

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Stabwechsel im NDR: Die regionale Berichterstattung aus Heide bekommt ein neues Gesicht

Bewertung:  / 2

Etwa 120 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Handwerk waren gekommen

"Tschüss Hanno! Moin Jörg!" Unter diesem Motto stand der NDR Empfang im großen Saal des Stadttheaters von Heide. Etwa 120 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Handwerk waren gekommen, um den langjährigen Leiter des NDR Westküstenstudios Hanno Hotsch (63) mit besten Wünschen in den Ruhestand zu verabschieden. Gleichzeitig hießen sie Nachfolger Jörg Jacobsen (31) herzlich willkommen. 31 Jahre arbeitete der gebürtige Niedersachse Hotsch als Korrespondent und Studioleiter aus Heide für den Norddeutschen Rundfunk. Seine Hörfunk-, Fernseh- und Onlinebeiträge bereicherten dabei nicht nur die schleswig-holsteinischen Landesprogramme, NDR 1 Welle Nord und Schleswig-Holstein Magazin, sondern waren teilweise in der gesamten ARD zu hören und zu sehen. "Hanno Hotsch und Heide waren über drei Jahrzehnte symbiotisch miteinander verbunden", sagte NDR Intendant Lutz Marmor. "Hanno Hotsch brannte für guten Journalismus und für Themen aus seiner Region zwischen Westerhever und Westerhorn. Er wird uns im NDR fehlen."

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Bremer Fernsehpreis für NDR Landesprogramme „Hallo Niedersachen“ und „Schleswig-Holstein Magazin“

Bewertung:  / 2

Maßgebliche Auszeichnung für regionale Fernsehprogramme in Deutschland - Mit in der Jury vertreten: Redaktionsleiterin Birgitta Weber des Politikmagazins „Report Mainz“

Gleich zwei Landesprogramme des NDR sind mit dem Bremer Fernsehpreis 2017 ausgezeichnet worden. In der Kategorie „Beste Sendung“ holte „Hallo Niedersachen“ den Preis bereits zum zweiten Mal in Folge. Ausgezeichnet wurde die Ausgabe vom 27. Juli 2017 über das Hochwasser im Land. In der Kategorie „Beste Recherche“ ging einer von zwei Preisen an drei Autorinnen und Autoren des „Schleswig-Holstein Magazins“ für ihre Berichte über Medikamentenversuche an Heimkindern im Landeskrankenhaus Schleswig. Der Preis wurde am Freitag, 17. November, im Rahmen einer feierlichen Gala im Event-Studio von Radio Bremen verliehen. NDR Intendant Lutz Marmor: „Zwei Bremer Fernsehpreise für den NDR sind eine schöne Bestätigung für unser Engagement in der Region. Die Kolleginnen und Kollegen des „Schleswig-Holstein Magazins“ haben mit hartnäckiger investigativer Recherche Missstände im Sendegebiet aufgedeckt. „Hallo Niedersachen“ ist bei Ereignissen, die die Menschen hautnah betreffen, mit aktueller und kompetenter Berichterstattung vor Ort. Ich gratuliere den Preisträgern in den Landesfunkhäusern zu dieser Auszeichnung".

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Freispruch für Dr. Andrea Christidis am Landgericht Gießen

Bewertung:  / 5

Peinlichkeiten im Plädoyer von Sandra Stürmer: Wie dumm sind die Deutschen eigentlich? - Staatsanwältin fordert hohe Geldstrafe wegen angeblichem „Titelmissbrauch“

Gießen: Mit freundlicher Genehmigung vom ARCHEVIVA wird anhängender Bericht vom 14.11.2017 auch bei NACHRICHTEN REGIONAL veröffentlicht: "Der Strafprozess am 08. November 2017 gegen Dr. Andrea Christidis wegen Titelmissbrauch wurde nun vor dem Landgericht in Gießen im Saal 227 in einer öffentlichen Sitzung der 8. kleinen Strafkammer eröffnet. Prozessbeginn der Strafsache war um 09:23 Uhr. Ein dreistündiger Prozess folgte. Vorsitzender Richter am Landgericht war Heiko Söhnel, als Schöffen wohnten Harald Bönsel und Herbert Weller bei. Die Verhandlung:  Eine promovierte Psychologin muss gegen den Missbrauch ihres eigenen Titels durch die Staatsanwaltschaft kämpfen. Gleich zu Beginn der Verhandlung erteilt der Vorsitzende Richter am Landgericht, Heiko Söhnel, das Wort an Dr. Andrea Christidis. Diese äußert klar und fest: „Ich bin promovierte Psychologin.“ Angezeigt wegen Titelmissbrauch wurde die Psychologin Angaben zufolge im Jahr 2013 vom Jugendamt Landkreis Gießen und von Susanne Musal. Per Zufall soll die Angeklagte darüber informiert worden sein. In den bisher insgesamt vier Prozessen wegen Titelmissbrauchs waren bislang Staatsanwältin Sarah Otto, Staatsanwalt Christian Bause, Oberamtsanwalt Otto Linscheidt, Staatsanwältin Katharina Nowak, Oberstaatsanwalt Phillip Zmyj-Köbel, zahlreiche weitere Staatsanwälte und ganz aktuell Staatsanwältin Sandra Stürmer involviert.

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Neue Erkenntnisse im "Fall Kuwalewsky"?

Bewertung:  / 10

Whistleblower recherchieren weiter - Welche Rechtsanwälte waren in den Fall verwickelt?

von Karin Hurrle

Der "Fall Kuwalewsky" geht in die nächste Runde. Darüber hatte NR am 05.11.2017 berichtet. Ein Zivilverfahren gegen das Kinder- und Jugenddorf Silz, dem eine Lambrechter Mutter  von vier Kindern und ihr Rechtsanwalt Michael Langhans aus Donauwörth, Missbrauch vorwerfen, soll nun Aufklärung in den Fall bringen. Seit 2014 stehen die Missbrauchsvorwürfe gegen das Heim im Raum, ohne dass nach Meinung der Betroffenen ordnungsgemäß ermittelt worden sei. Dem verstorbenen Chrtistian W., der mittlerweile im Neustadter Krankenhaus "Hetzelstift" verstorben ist, wurde von einem Frankenthaler Staatsanwalt Kindesentzug vorgeworfen. Die Missbrauchs-Vorwürfe gegen das Silzer Jugend- und Kinderheim stehen nicht nur nach Aussagen des damaligen Menschenrechtsanwaltes, Dr. David Schneider-Addae-Mensah, der die Mutter der Kinder 2014 vertreten hatte, immer noch im Raum, sondern auch noch von damaligen Betroffenen, die damals nicht ordnungsgemäß als Zeugen vernommen wurden. Rechtsanwalt Seitz aus Bad Dürkheim war genauso in den Fall involviert, wie der am 03.11.2017 durch einen Verkehrsunfall ums Leben gekommenen Familienrechtsanwalt Thomas Saschenbrecker, der durch seinen Einsatz damals erreicht hatte, dass die Lambrechter Mutter ihre vier Kinder wieder zurück bekommen hatte. Nun soll in einer letzten Runde von Rechtsanwalt Michael Langhans der Fall erneut aufgerollt und geklärt werden, so wie es auch der Menschenrechtsanwalt Schneider-Addae-Mensah ursprünglich einmal  wollte.

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Über Professor Jochen Schweitzer-Rothers

Bewertung:  / 4

Schweitzer-Rohters ist Psychologe am Universitätsklinikum Heidelberg: Hält Vortrag über "Systemische Haltungen, Politische Positionierungen und Politischer Aktivismus "Wie passt das zusammen?"

von Karin Hurrle

Professor Dr. rer. soc. Jochen Schweitzer-Rothers ist Außerplanmäßiger Professor und stellvertretender Institutsleiter sowie Leiter der Sektion Medizinische Organisationspsychologie am Universitätsklinikum Heidelberg. Er ist 1954 in Göttingen geboren, ist deutscher Psychologe, Psychotherapeut sowie Hochschullehrer und Autor vieler Publikationen. Nach dem Studium der Psychologie und Rechtswissenschaften in Göttingen und Gießen und einer familientherapeutischen Ausbildung in Cambridge sowie Philadelphia, USA, arbeitete er als Kliniker in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Weinsberg (Promotion in Tübingen 1986 bei Reinhart Lempp und Hans Thiersch), in der Psychosomatischen Universitätsklinik Heidelberg und schließlich am damaligen Institut für Psychoanalytische Grundlagenforschung und Familientherapie der Universität Heidelberg bei Helm Stierlin. 1996 wechselte er mit seiner Habilitation als stellvertretender Leiter an das Institut für Medizinische Psychologie. Seit 2003 außerplanmäßiger Professor für Medizinische Psychologie und Psychotherapie, leitet er dort seit 2006 die „Sektion Medizinische Organisationspsychologie“ im Institut für Medizinische Psychologie. Aber ein Klinikprofessor ist nicht nur für den Erhalt der körperlichen Gesundheit der Menschen zuständig, als Psychologe wird von ihm erwartet, eine gewisse Steuerungspolitik auf die Menschheit auszuüben. Deshalb fand auch am 14.10.2016 ein Vortrag im Rahmen der Sektion “Systemische Therapie – Haben wir uns zu Tode gesiegt?” mit dem Titel: Systemische Haltungen, Politische Positionierung und Politischer Aktivismus: (Wie ) passt das zusammen?, statt, wozu Schweitzer-Rothers eingeladen hatte.

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Ermittlungsergebnis zum Tod von Rechtsanwalt Thomas Saschenbrecker

Bewertung:  / 5

Freigabe des Leichnams bereits erfolgt!!

Braunschweig/Haßloch: Der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig, Sascha Rüegg, gibt heute auf eine Presseanfrage zum Unfalltod auf der A 39 des Rechtsanwaltes Thomas Saschenbrecker gegenüber ARCHEVIVA bekannt: „… da noch nicht sämtliche Untersuchungsergebnisse vorliegen, dauern die Ermittlungen an. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand sind jedoch keine tatsächlichen Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden erkennbar. Eine Freigabe des Leichnams ist bereits erfolgt".

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Dietmar Muscheid und Bernd Vogler zu Vorsitzenden des Verwaltungsrates der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland gewählt

Bewertung:  / 2

Paritätische Besetzung der Versicherten und der Arbeitgeber

In einer Pressemitteilung teilt die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland am 19.09.2017 folgendes mit: Der paritätisch mit Vertretern von Versicherten und Arbeitgebern besetzte Verwaltungsrat der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse hat sich in Mainz konstituiert. Für die nächste Legislaturperiode wählten die 30 ehrenamtlichen Mitglieder des Gremiums als alternierende Vorsitzende Dietmar Muscheid (60), Vorsitzender des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland sowie Bernd Vogler (49), Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Chemie Rheinland-Pfalz. Der Vorsitz wechselt jährlich zum ersten Januar. Aktueller Vorsitzender ist Dietmar Muscheid. Während Muscheid bereits seit 2003 diese Funktion bei der Gesundheitskasse verantwortet, kommt Vogler neu in die Spitzenposition im Verwaltungsrat der größten Krankenkasse in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Er folgt damit auf Willi Kuhn, der nahezu 23 Jahre als Verwaltungsratsvorsitzender der AOK die Geschicke der Gesundheitskasse erfolgreich lenkte und nun diesen Staffelstab abgibt.

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