Das Ambulante Hospiz informiert in Lambrecht
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- Veröffentlicht am Sonntag, 27. November 2011 20:19
Am Mittwoch, 30. November 2011 um 19 Uhr im AWO-Seniorenhaus
„Menschenwürde bis zuletzt“ – unter diesem Motto informiert der „Förderverein Hospiz Neustadt und Umgebung“ über mögliche Hilfe und Unterstützung in der letzten Phase des Lebens.Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 30. November 2011, 19 Uhr, im AWO-Seniorenhaus „Lambrechter Tal“ in der Klostergartenstr. 1 in Lambrecht. Dr. Michael Hatzenbühler, Leitender Oberarzt der Palliativstation im Krankenhaus Hetzelstift in Neustadt und Kerrin Klatt und Annette Martin, Hospizfachkräfte vom Ambulanten Hospiz und dem Palliativ-Beratungsdienst in Neustadt, werden in kurzen Referaten einen Überblick über vielfältige Hilfsangebote geben und anschließend in einer Gesprächsrunde zu weiteren Auskünften zur Verfügung stehen. Die Gesprächsleitung liegt bei Dr. Georg Bruch, ehemals Urologe in Neustadt und Vorstand des Fördervereins.
Viele Menschen fühlen sich völlig hilflos und überfordert, wenn sie mit dem nahenden Tod in der Familie konfrontiert werden. Denn über Leid - und schon gar über den Tod - wird nicht gern gesprochen. Diese Veranstaltung soll neben der Informationsvermittlung auch Ängste nehmen und Mut machen, sich den Problemen zu stellen.
Das Ambulante Hospiz Neustadt und Umgebung, das auch die Bevölkerung der Talgemeinden versorgt, hat sich die Aufgabe gestellt, Sterbende und deren Angehörige in der letzten Lebenszeit zu begleiten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ausschließlich hochqualifizierte Fachkräfte, die von gründlich ausgebildeten Ehrenamtlichen unterstützt werden. Diese Begleitung ist für die betroffenen Patienten und deren Angehörige kostenlos.
Da immer noch bei vielen Menschen eine große Scheu besteht, sich mit diesem Thema zu beschäftigen oder gar im konkreten Fall um Hilfe zu bitten, besteht an diesem Abend Gelegenheit, sich umfassend und durch kompetente Fachkräfte zu informieren. Bei Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit gibt es detaillierte Hinweise über die Aus- und Fortbildung und den Rahmen einer solchen Tätigkeit. Über weitere ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerade aus den Talgemeinden würde sich das Ambulante Hospiz freuen. Der Eintritt ist frei; es wird um eine Spende für die Hospizarbeit gebeten. (red.)












