Erdbeben sind bei der Geothermie nicht grundsätzlich auszuschließen
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- Veröffentlicht am Montag, 24. Oktober 2011 21:20
Schäden müssen ersetzt werden
Von dem Büro Dr. Ewen, der mit Prof. Ziekow das Mediationsverfahren für die Landesregierung durchführt, erhielten wir folgende Presseerklärung: "Das Erdbeben in Landau von 2009 und seine Folgen stand immer wieder im Mittelpunkt der siebten Sitzung der Mediationsgruppe. Die Experten erläuterten, dass man seitdem eine Menge gelernt habe und ein solcher Lernprozess auch in Zukunft erforderlich sei. Das Messnetz im Untergrund sei sehr viel dichter geworden, und sobald leichte seismische Ereignisse auftreten, werde die Anlage heruntergefahren. Ob dies reicht, vergleichbare Erdbeben in Zukunft zu vermeiden – die Experten halten das für sehr wahrscheinlich, aber es sei eben nicht auszuschliessen.
Und die Risiken sind letztlich an jedem Standort unterschiedlich. Da man Schäden an Gebäuden eben nicht ausschließen kann, müssen Wege gefunden werden, wie die Eigentümer schnell und unbürokratisch entschädigt werden. Bausachverständige und Versicherungsfachleute waren sich einig, dass man sich im Vorfeld auf Schiedspersonen einigen sollte, die bei allen Seiten Vertrauen genießen. Zur Abdeckung dieser Schäden seien neue Versicherungslösungen erforderlich.
Staatssekretär Ernst-Christoph Stolper machte im Rahmen der Sitzung des Mediationsverfahrens deutlich, dass aus Sicht seines Ministeriums die Geothermie nur einen sehr begrenzten Beitrag zur zukünftigen Stromversorgung in Rheinland-Pfalz leisten könne – bis 2030 schätzt man dort einen Beitrag von einem Prozent". (red.)













