LESERBRIEFE
"Quo vadis Justitia"
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- Veröffentlicht am Sonntag, 04. Juli 2010 21:09
Franz Meschak aus Aachen hat uns folgendes Gedicht zugesandt:
Wer Recht bei uns im Lande sucht, Der kann auf Recht nicht zählen. Recht gibt es als Gesetz verbucht Und nicht in Sitzungs-Sälen.
Wer Recht sucht ist kein kluger Mann
Und nimmer zu beneiden.
Er kämpft nur gegen Götter an,
Die sind nicht sehr bescheiden.
Der Weg zum Recht ist endlos weit,
Und qualvoll zu begehen.
Man zwingt uns letztlich mit der Zeit,
Das Unrecht einzusehen.
So kämpft der Bürger um sein Recht,
Und möcht die Welt beschwören.
Mit Klagen führt man kein Gefecht,
Recht lässt sich nicht betören.
Was wirklich zählt ist nur das Geld,
B e s i t z allein entscheidet.
Der Reichtum ist das Recht der Welt,
Gleich wer darunter leidet.
Franz Meschak 01.11.2007












