20 | 04 | 2018

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Atommüll im Zwischenlager Leese: Mehr Problemfässer als bisher bekannt

Bewertung:  / 1

Bürgerinitiative und Bürger sind sehr besorgt über aufgeblähte Fässer mit hochgewölbtem Deckel und Rostflecken

Im Zwischenlager für schwach radioaktiven Atommüll in Leese (Landkreis Nienburg) stehen 442 Fässer, die intensiv nachbehandelt werden müssen. Das belegt eine bisher unveröffentlichte Studie im Auftrag des Umweltministeriums, die dem NDR Regionalmagazin „Hallo Niedersachsen“ vorliegt. Bislang hatte das Umweltministerium dem Landtag gegenüber nur sieben problematische Atomfässer eingeräumt.Den Bürgern vor Ort teilte das Ministerium diese Ergebnisse bisher nicht mit, obwohl die Studie schon seit mehr als einem Jahr vorliegt. Die Bürger in Leese fühlen sich schlecht informiert. „Freiwillig rücken die gar nix raus“, sagt Henning Breiter von der Bürgerinitiative Strahlenschutz Leese. Umweltminister Olaf Lies (SPD) sagte dem NDR hingegen, er gehe, genau wie sein Vorgänger Stefan Wenzel (Grüne), mit dem Thema „sensibel“ und „transparent“ um.

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Neue Kritik an der Justizvollzugsanstalt Diez

Bewertung:  / 2

Gegen zwei Ärzte der Justizvollzugsanstalt Diez läuft ein Ermittlungsverfahren!!

Mainz. Wie das SWR-Politikmagazin „Zur Sache Rheinland-Pfalz!“ am Donnerstag, 12. April 2018, berichtete, stehen der aktuelle sowie der vormalige Anstaltsarzt der Justizvollzugsanstalt Diez massiv in der Kritik. Ihnen wird vorgeworfen, Gefangene nicht oder nachlässig behandelt zu haben. Ein Gefangener soll wegen fehlerhafter Behandlung in seiner Zelle gestorben sein. Mehrere Insassen der Haftanstalt hatten sich diesbezüglich an den SWR gewandt. Der Film steht in der SWR-Mediathek und kann in dem Beitrag, 18.27 Uhr, angesehen werden, der bis 12.04.2019 abrufbar ist. In einem Interview sagt ein Gefangener dem Politikmagazin: „Da sind verschiedene Sachen vorgefallen. Da sind Leute, die Medikamente gebraucht haben, haben sie dann nicht gekriegt, weil sie sie angeblich nicht brauchten oder haben andere gekriegt. Ein Gefangener, der lag in der Zugangsabteilung mit einer Thrombose, wo der Herr Doktor sagte, es wäre keine Thrombose, und er ist dann letztendlich aber daran gestorben". Die zuständige Staatsanwaltschaft in Koblenz hat gegenüber "Zur Sache Rheinland-Pfalz!" den Vorfall bestätigt. In einem schriftlichen Statement dazu heißt es: „Gegen den derzeitigen Anstaltsarzt der JVA Diez ist bei der Staatsanwaltschaft Koblenz ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eines am 18.10.2017 in seinem Haftraum tot aufgefundenen Gefangenen anhängig. Nach dem Obduktionsergebnis könnte ein Zusammenhang mit einer Thrombose im rechten Bein bestehen".

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Politiker im VW-Aufsichtsrat tragen hohe Vorstandsgehälter bisher mit

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Für niedersächsischen Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) normal - Heute in der Sendung PANORAMA im ERSTEN um 21.45 Uhr

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat die Vorstandsgehälter bei VW als „normal“ bezeichnet. Im NDR Politikmagazin „Panorama“ im Ersten sagt Weil: „Ich kann sehr gut verstehen, dass alle ... da ein wenig die Stirn runzeln, und gleichzeitig muss ich darauf aufmerksam machen, dass es eine relativ kleine Riege von internationalen Großunternehmen gibt, da nimmt sich das dann wieder durchaus, sagen wir mal, ‚normal‘ aus". Weil, der im VW-Aufsichtsrat sitzt, reagiert damit auf die Krit ik von Verkehrsminister Andreas Scheuer und dem SPD-Politiker Wolfgang Thierse. Beide hatten sich mit Blick auf die Nicht-Entschädigung von Diesel-Fahrern empört über die Millionengehälter bei VW gezeigt. Auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) äußerte sich „erstaunt“ darüber. Das Gehalt des VW-Vorstandsvorsitzenden Müller lag 2017 bei 9,6 Millionen Euro, inklusive Versorgungsleistungen wie etwa Dienstwagen und Telefone bei 10,27 Millionen Euro.

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Regierungserklärung von Hamburgs neuem Bürgermeister Tschentscher live im NDR Fernsehen

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„NDR//Aktuell extra“: Mittwoch, 11. April, ab 13.20 Uhr

In einer Regierungserklärung erläutert Hamburgs neuer Bürgermeister Peter Tschentscher am Mittwoch, 11. April, die Schwerpunkte der künftigen Arbeit des Senats der Hansestadt. Das NDR Fernsehen überträgt live aus dem Hamburger Rathaus. „NDR//Aktuell extra – Regierungserklärung Peter Tschentscher“ beginnt um 13.20 Uhr, moderiert von Susanne Stichler. Das Ende der Sendung ist für 14.00 Uhr geplant - sollte die Regierungserklärung länger dauern, beginnt „NDR aktuell“ entsprechend später.Im Anschluss an die Erklärung folgt eine Aussprache in der Hamburger Bürgerschaft. Auch sie ist live im NDR Fernsehen zu sehen – für alle, die auch sonst während der Auseinanderschaltung des Programms die Regionalmagazine aus Hamburg verfolgen können. Das Ende der Übertragung ist für 17.10 Uhr vorgesehen.

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NDR Verwaltungsratsvorsitzende Kerssenbrock: „Qualitätsjournalismus ist personal- und damit kostenintensiv“

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„Unabhängiger Journalismus und verlässliche Informationen sind ein originäres Qualitätsmerkmal des öffentlich-rechtlichen Rundfunks"

Der Verwaltungsrat des NDR hat sich in seiner heutigen Sitzung unter anderem mit dem Unternehmensgegenstand Fernsehen befasst. In einer Zeit „alternativer Fakten“, zunehmender medialer Angebote in den Sozialen Netzwerken und abnehmender publizistischer Vielfalt komme dem glaubwürdigen Qualitätsjournalismus eine Schlüsselrolle für die Meinungsbildung in der Gesellschaft zu, so Dagmar Gräfin Kerssenbrock, Verwaltungsratsvorsitzende des NDR. „Qualitätsjournalismus ist personal- und damit kostenintensiv, eine Betrachtung unter reinen Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten verbietet sich in der Sache“, sagte Gräfin Kerssenbrock weiter. „Unabhängiger Journalismus und verlässliche Informationen sind ein originäres Qualitätsmerkmal des öffentlich-rechtlichen Rundfunks".

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