21 | 05 | 2012

Sparkasse Speyer: Gesunde Mitarbeiter sind die beste Investition in die Zukunft

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Herzinfarkt: "Netzwerk mit Herz" kann Schlimmeres verhindern

Wer möchte nicht einmal einen Blick in die Zukunft riskieren? Für Mitarbeiter der Kreis- und Stadtsparkasse Speyer war das möglich. Voraussetzung: Das Herz-Kreislauf-Vorsorgeprogramm „Netzwerk mit Herz“. Über die Hälfte der 300 Sparkassenmitarbeiter haben sich freiwillig zur Untersuchung angemeldet. Das Untersuchungsprogramm wurde in Kooperation mit der AOK durch das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer im Augustinersaal der Sparkasse durchgeführt. Jeder Sparkassenmitarbeiter erhielt danach eine persönliche Auswertung darüber, wie hoch sein gesundheitliches Risiko ist, innerhalb der nächsten zehn Jahre einen Herzinfarkt zu erleiden.

„Erstmals führten wir ein kardiovaskuläres Screening dieser Größenordnung mit einer mobilen Ausstattung vor Ort durch“, erläutert Dr. Harald Schwacke, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer. Bei einer 15-minütigen Untersuchung wurden mit einem Fragebogen Vorerkrankungen und familiäre Belastungen erfragt, die Cholesterin-, Blutzucker- und Blutdruckwerte bestimmt, eine EKG-Beurteilung und eine Blutuntersuchung erhoben. „Mit diesem Untersuchungsprogramm lassen sich Herz-Kreislauf-Risiken für jede Altersstufe frühzeitig erkennen. Das ist wichtig für eine rechtzeitige erfolgreiche Behandlung“, betont Dr. Harald Schwacke. Der Kardiologe hofft, dass das gute Beispiel der Sparkasse Schule macht: „Angesichts der steigenden Lebenserwartung und deutlichen Zunahme chronischer Herzerkrankungen ist zunehmend auch das betriebliche Gesundheitsmanagement von Unternehmen angesprochen, dieser Entwicklung zu begegnen.“ Das sei auch ganz im Sinne der Unternehmen und Einrichtungen, die mit der Gesundheitsvorsorge Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern zeigen.

„Die Resonanz in der Sparkasse auf das Herz-Kreislauf-Vorsorgeprogramm „Netzwerk mit Herz“ war enorm“, so Uwe Wöhlert, Vorstandsmitglied der Sparkasse. Offensichtlich habe sich herumgesprochen, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland nach wie vor Todesursache Nr. 1 sind. Wöhlert: „Dagegen müssen wir alle gemeinsam etwas tun, denn gesunde Mitarbeiter sind die beste Investition in die Zukunft. Hier sind Unternehmen, Mitarbeiter und Mediziner gleichermaßen gefordert. Am Ende ergibt sich eine Situation, von der jeder nur profitieren kann: Der Mitarbeiter erhält persönliche Ratschläge, wie er sein gesundheitliches Risiko senken kann und sichert seine Lebensqualität. Der Unternehmer kann erkrankungsbedingte Ausfallkosten vermeiden. Und die Krankenversicherungen haben längst erkannt, dass sich Investitionen in präventive Maßnahmen lohnen“, betont Wöhlert. (red.)


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