21 | 05 | 2012

Kommunen können Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung“ beantragen

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BMVBS und KfW stellen neues Förderprogramm vor

Laut Immobilien-News vom 17. November 2011 können Kommunen Förderprogramme für "Energetische Stadtsanierungen" beantragen. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellen ein neues Förderprogramm vor. Mit dem Programm „Energetische Stadtsanierung“ sollen Kommunen in ihren Bestrebungen unterstützt werden, mehr Energieeffizienz und Energieeinsparung in der Stadtentwicklung umzusetzen. 92 Millionen Euro aus dem Energie- und Klimafonds stehen für 2012 zur Verfügung. Bundesbauminister Ramsauer lässt energetische Stadtsanierung fördern.
Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) möchte Kommunen dazu anregen, sich bei der Stadtentwicklung um Energieeffizienz und Energieeinsparung zu bemühen. Daher sollen nun Mittel aus dem Sondervermögen “Energie- und Klimafonds” zur Verfügung gestellt werden, um das Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu finanzieren. Die Summe für 2012 beläuft sich auf insgesamt 92 Millionen Euro.

Antragsteller sollen Kommunen sein, die für die Erstellung integrierter Sanierungskonzepte und das Engagement von Sanierungsmanagern, die die Realisierung solcher Konzepte leiten und koordinieren, bezuschusst werden. Detlev Kalischer, Bereichsleiter der KfW Kommunalbank, bestätigt: „Integrierte Konzepte sind die Grundlage einer intelligenten energetischen Sanierungspolitik. Damit solche Konzepte umgesetzt werden, braucht es letztlich auch Menschen, die die Umsetzung in die Hand nehmen und mit den Betroffenen vorantreiben. Wir fördern beides und stellen die Weichen für energieeffiziente und CO2-arme Kommunen.“ Von der Förderung profitieren können neben Kommunen auch Stadtwerke, Wohnungsgesellschaften und Wohnungseigentümer oder Eigentümerstandortgemeinschaften mit Interesse an der energetischen Aufwertung ihres Quartiers. „Private Eigentümer und Vermieter scheuen derzeit oftmals noch Aufwand und Komplexität von umfassenden Sanierungsmaßnahmen“, so Ramsauer in Berlin. „Sie werden mit diesem Programm in die Stadtentwicklung und energetische Sanierung intensiv einbezogen, selbstverständlich auf der Basis von Freiwilligkeit.“

Das Förderprogramm befindet sich zur Zeit noch in der Startphase, in den kommenden Jahren soll es noch um die Förderung investiver Maßnahmen ergänzt werden. Pro Bundesland werden momentan bis zu fünf Pilotprojekte bereitgestellt. (red.)




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