10 | 07 | 2020

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Frankenthal: Kindesentziehung im Lambrechter Fall Kuwalewsky – Streit um die Rolle der Mutter

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Staatsanwalt Dr. Lenz fordert Kostenaufstellung der Suchaktion

Im Februar 2016 wurde der Lebensretter des damals 12jährigen Maximilian aus Lambrecht wegen Kindesentziehung verurteilt, der wegen eines Heimaufenthaltes von ihm versteckt wurde. Der Strafrichter des Amtsgerichts Neustadt hatte ihm eine Geldstrafe von 50 Tagessätzen à 25 Euro auferlegt. Die Anklage erhob seinerzeit Staatsanwalt Dr. Lenz von der Frankenthaler Staatsanwaltschaft. Weil der Beklagte weder mit der Anklage noch mit dem Urteil einverstanden war, ging er mit seinem Rechtsanwalt, Michael Langhans, Donauwörth, in Berufung. Auch der Frankenthaler Staatsanwalt Lenz hatte Berufung eingelegt. NACHRICHTEN REGIONAL berichtete mehrfach darüber. Gestern fand das Verfahren vor dem Landgericht Frankenthal statt. Doch plötzlich scheint es um etwas ganz anderes zu gehen, nämlich um die Kosten der Suchaktion von Maximilian, auf denen nun wohl der Lambrechter Lebensretter sitzen bleiben soll. Genau an diesen Kosten scheint sich Staatsanwalt Dr. Lenz nun festzubeißen, wie NACHRICHTEN REGIONAL auf Nachfrage erfahren hat. Ob die Mutter von Maximilian womöglich von der Entführung gewusst und möglicherweise noch dabei mitgewirkt haben könnte, scheint keinen mehr zu interessieren. Staatsanwalt Lenz fordert nunmehr eine Kostenaufstellung dieser Suchaktion von Maximilian, er bezifferte die angefallenen Einsatzstunden bereits mit 411 Stunden für Polizei, 265 für die Hundestaffel, 1360 für die Feuerwehr und zwei Hubschraubereinsätze, die nun zu bezahlen sind.

Nach Informationen von Prozessbeobachtern soll ein ziemlicher „Schlagabtausch“ im Frankenthaler Gerichtssaal stattgefunden haben, wo man mit gegenseitigen Strafanzeigen drohte. Eine Zeugin, die sich mittlerweile mit Andrea Kuwalewsky überworfen hat, scheint sie nun schwer zu belasten. Sie soll sie beschuldigt haben, dass sie als Mutter von der Entführung Maximilians gewusst hat. Unterlagen und Informationen liegen auch NACHRICHTEN REGIONAL vor, die darauf hinweisen, dass Andrea Kuwalewsky an der Kindesentführung mitgewirkt hat. Da anscheinend mittlerweile auch ihr eigener Anwalt Michael Langhans mit ihr im Clinch liegt, die Sachlage immer komplizierter zu werden scheinte, sei dem Vorsitzenden Richter Uwe Gau dann doch der Kragen geplatzt. Er habe darauf verwiesen, dass man anhand der fehlenden Beweislage derzeit der Mutter nicht nachweisen könne, dass sie in die Kindesentführung eingeweiht gewesen sei. Da die Staatsanwaltschaft und die Verteidigung weitere Zeugen hören wollen, wurde das Verfahren auf den 4. Oktober vertagt.

Bereits im Jahre 2013 begann der Kampf von Andrea Kuwalewsky gegen das Jugendamt Bad Dürkheim, das ihr nach einem Scheidungskrieg und einem Burn-out die Kinder weggenommen und im Silzer Kinderheim untergebracht hatte. Dort soll ihr Sohn Max und weitere Kinder schwer misshandelt worden sein. Körperverletzungen und Psychoterror seien dort an der Tagesordnung gewesen, berichtete Andrea Kuwalewsky damals auch NR, sie erhebt auch heute noch gegen die Leitung des Silzer Kinderheims schwere Vorwürfe. Sie berichtete mehrfach darüber, dass trotz zweier Strafanzeigen von ihr gegen das Kinderheim, weil Maximilian geschlagen worden sei, nichts passiert sei. Deshalb habe sie auch selbst ermittelt. Weil Max seinerzeit nach einem Besuch bei seiner Mutter nicht mehr wegen diesen Misshandlungen ins Heim zurück wollte, ist er damals weggelaufen, was eine tagelange Suchaktion zur Folge hatte. Nur durch den unermüdlichen Einsatz ihres damaligen Rechtsanwaltes Thomas Saschenbrecker hat sie heute ihre vier Kinder wieder zurück.

Doch die Geschichte geht weiter und hat an Komplexität nichts verloren, denn die Sachlage hat mittlerweile politische Dimensionen angenommen, weil einige politische Personen darin verstrickt sind. Denn das Ziel von Andrea Kuwalewsky wurde im Verlauf ihres Engagements ein ganz anderes, nämlich: „Schadenersatz für die Misshandlungen an ihren Kindern und der Falsch-Begutachtung ihrer eigenen Person“ zu fordern. Bei diesem Ziel hat sie viele Rechtsanwälte „verschlissen“, die diesen Weg anscheinend nicht mehr mit ihr gehen wollten. Auch Rechtsanwalt Saschenbrecker hat sein Mandant auf dieser Wegstrecke mit ihr niedergelegt. Immerhin betragen die Schadenersatzforderungen von Andrea Kuwalewsky gegenüber dem urteilenden Richter und der Gutachterin 1,5 Mio. Euro. Da man einen Richter für eine Falsch-Beauftragung von Gutachtern nicht regresspflichtig machen kann, müsste dafür das Land Rheinland-Pfalz haften. Auch diese Unterlagen wegen der Schadenersatzforderungen von Andrea Kuwalewsky liegen NACHRICHTEN REGIONAL vor.

Am 4. Oktober wird der Prozess, der sich jetzt gegen den Lebensretter und Kindesentzieher von Maximilian richtet, in die nächste Runde gehen und möglicherweise ein weiteres FEHL-URTEIL mit sich bringen. Staatsanwalt Dr. Lenz, der seine Anklage gegen den Lebensretter von Maximilian richtete, will nun eine Kostenaufstellung der Suchaktion von ihm. Richter Gau möchte die Mutter Andrea Kuwalewsky als Mitwisser nicht belasten, immerhin ist sie Polizistin und im Staatsdienst. Wird sie beschuldigt, ist das Anwesen der Polizei beschädigt. Gespannt kann man deshalb sein, wie es am Dienstag, 4. Oktober beim Landgericht Frankenthal weiter gehen wird. NACHRICHTEN REGIONAL wird seine Leser auf dem Laufenden halten. (red.)




 

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