10 | 07 | 2020

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Rechtsanwalt Langhans scheitert im Berufungsverfahren eines Rentners in Frankenthal, der einen Zwölfjährigen vor einem Heimaufenthalt schützen wollte

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Landgericht Frankenthal bestätigt Urteil des Amtsgerichts Neustadt – Ein klarer Fall von Kindesentziehung – Verhandlung eine Art „Augsburger Puppenkiste“

KOMMENTAR

Das Landgericht Frankenthal hat das Urteil des Amtsgerichts Neustadt bestätigt. Dieses hatte den 67jährigen Rentner C.W. aus dem Elmsteiner Tal zu einer Geldstrafe von 1.250 Euro verurteilt, weil er den damals 12jährigen Maximilian K. 28 Tage versteckt hielt, weil er nicht mehr ins Kinderheim nach Silz zurück wollte. Durch diese Suchaktion seien viele Kosten für Einsätze von Polizei, Hubschrauber und Feuerwehr entstanden, begründete Staatsanwalt Lenz seinen Antrag der Kostenüberprüfung, denn diese Kosten sollen nun dem Rentner auferlegt werden. Allerdings wurde festgestellt, dass durch eine erfolgreiche Telefonüberwachung der Rentner ausfindig gemacht werden konnte und ihm somit nun die Schuld der Kindesentziehung in die Schuhe geschoben werden kann. Dass die Mutter evtl. die Kindesentziehung gemeinsam mit ihm geplant haben könnte, davon war bei der Verhandlung keine Rede mehr, auch nicht, dass sich der 67jährige Rentner und Andrea Kuwalewsky in der Psychiatrie zuvor kennen gelernt hatten, auch seitdem einen freundschaftlichen Kontakt pflegen. NACHRICHTEN REGIONAL berichtere mehrmals darüber.

Die Verhandlung in Frankenthal soll Informationen zufolge einem „Trauerspiel“ geglichen haben, wo nicht nur Richter und Staatsanwalt, sondern auch Rechtsanwalt  Langhans von der Mutter und Polzistin Andrea Kuwalewsky an der Nase herumgeführt worden seien. Etliche Rückmeldungen, die NACHRICHTEN REGIONAL nach der Verhandlung in Frankenthal erhalten hat, soll es im Gerichtssaal in Frankenthal ähnlich wie bei der „Augsburger Puppenkiste“ zugegangen sein. Einem Bericht der RHEINPFALZ vom 05.10.2015 war zu entnehmen, dass einige Anträge vom Verteidiger Langhans wegen angeblicher Misshandlungen im Kinderheim Silz gestellt wurden, die allerdings von Richter Gau abgelehnt worden seien, weil sie bei diesem Verfahren keine Rolle spielten. Außerdem hätte die Staatsanwaltschaft Landau bereits in diese Richtung geprüft und keine Anhaltspunkte solcher Vorwürfe feststellen können. Das habe die anwesenden Prozessbeobachter einschließlich der Mutter Kuwalewsky so auf die Palme gebracht, dass sie den Richter mit „Buhrufen“ beschimpften und dafür mehrmals mit Ordnungsgeldern ermahnt worden seien.

In der Verhandlung sei immer wieder von einem Neustadter Kriminalhauptkommissar betont worden, welch hohe Kosten für diese Suchaktion angefallen seien, während der Rentner argumentierte, dass man zu diesem Zeitpunkt nicht habe ausschließen können, dass sich Max etwas antue, wenn er in das Kinderheim zurück muss. Nun soll der Rentner auch noch Kontakt zu einem Journalisten gesucht haben, um die Öffentlichkeit einzuschalten. Richtig ist allerdings, dass Polizistin Andrea Kuwalewsky alle Medien mobilisiert hat, um die Öffentlichkeit auf ihren Fall im Kinderheim Silz aufmerksam zu machen, und zwar in der Form, dass sie immer wieder betonte, dass dort Misshandlungen und sexuelle Übergriffe stattgefunden hätten.

Auch morgenweb.de hat am 05.10.2016 über die Gerichtsverhandlung in Frankenthal berichtet: Zum Urteil von Richter Gau berichtet diese: "Nach der Urteilsbegründung betont Gau, dass es für ihn "ein ungewöhnliches Verfahren" war. So vermute die Kammer, dass die Sache ein abgekartetes Spiel zwischen W. und Max' Mutter gewesen sei, die schwere Vorwürfe gegen das Kinderheim erhebt. Immer wieder seien Misshandlungen thematisiert worden, die sich dort abgespielt haben sollen, obwohl die zuständige Staatsanwaltschaft in Landau keinerlei Hinweise für ein strafbares Verhalten festgestellt habe".

Das Urteil, welches von Richter Gau am 4.10.2016 gefällt wurde ist noch nicht rechtskräftig. Verteidigung und Staatsanwaltschaft können beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe Revision einlegen. Eine Revision ist dort allerdings nur wegen Verfahrensfehlern möglich. (red.)

 

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