21 | 11 | 2018

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Menschenrechtsaktivistin in Forensik - Aktivistin ohne fairen Prozeß in Darmstadt vor Gericht!!

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Verhandlung am Donnerstag, 3. November um 9 Uhr vor dem Landgericht Darmstadt

Darmstadt / Haina, 30.10.2016. Aischa R. ist eine international gebildete junge Frau. Die 35-Jährige, Tochter eines ehemaligen deutschen Botschafters, lebte schon in vielen Ländern, machte in Panama Abitur und studierte in Wien. Als junge Erwachsene engagierte sie sich in der Anti-Psychiatrie-Bewegung in Berlin und bei amnesty international gegen Folter und inhumane Behandlung von Menschen in Psychiatrien. Doch jetzt geriet Aischa R. selbst in die Fänge jenes Systems, das sie immer bekämpft hatte: weil sie in ihrem Darmstädter Appartement im Januar 2016 versehentlich zweimal eine Kerze umstieß und Kartonagen sowie ein Türstock Feuer fingen, wurde sie vorläufig in die Forensik in Haina gesperrt. „Sie erhält keinen fairen Prozeß“, beklagt ihr Anwalt, David Schneider-Addae-Mensah aus Karlsruhe. Man dichte ihr eine psychische Störung an, ohne ein objektives externes psychiatrisches Gutachten eingeholt zu haben. Mit der Begutachtung wurde vielmehr der Leiter der Hainaer Forensik, der berüchtigte Dr. Rüdiger Müller-Isberner, beauftragt. „Es handelt sich um eine völlig subjektive Einschätzung einer Anstalt, die daran interessiert ist, ihre Betten zu füllen“, sagt R.s Verteidiger. R. hat eine Begutachtung durch die Anstalt abgelehnt. Dennoch haben Müller-I. und seine Kollegen ein 97-seitiges Aktengutachten gegen die Menschenrechtsaktivistin verfaßt und bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt vorgelegt. „Völlig unverwertbar“, sagt ihr Anwalt, der den Gutachter in der Hauptverhandlung wegen der Besorgnis der Befangenheit ablehnen will.

Zudem versuche die Anstalt, den Kontakt zum Verteidiger zu unterbinden. Bislang konnte Schneider-Addae-Mensah die Sache mit seiner Mandantin nicht besprechen, keine Verteidigung vorbereiten. Am 28.10.2016 wurde ihm von der Anstalt unter dem Vorwand, er führe einen Koffer mit Akten mit sich, das Gespräch mit seiner Mandantin verweigert. „Das ist ein schwerer Verstoß gegen das Recht auf angemessene Vorbereitung ihrer Verteidigung“, das die Europäische Menschenrechtskonvention schützt so der Karlsruher Anwalt, der auf Psychiatriefälle und Menschenrechtsverletzungen spezialisiert ist. Ihm werde in dem Aktengutachten auch unterstellt, er gehöre der „Anti-Psychiatriebewegung“ an und lehne die Existenz psychischer Erkrankungen ab, übe daher negativen Einfluß auf seine Mandantin aus. Totaler Blödsinn, so Schneider-Addae-Mensah, der in dem Gutachten insofern selbst paranoide Tendenzen ausmacht: bei den Gutachtern.
 
Das Landgericht Darmstadt hat all dies ignoriert, keinen einzigen Zeugen der Verteidigung geladen und will gleichwohl gegen Aischa R. verhandeln. Ich lade Sie ein, die Hauptverhandlung vor dem Landgericht Darmstadt am Donnerstag, 03.11.2016 um 9.00 Uhr, Landgericht Darmstadt, Mathildenplatz 15, 64283 Darmstadt, Sitzungssaal 10, zu beobachten und hierüber zu berichten. (red.)
 

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