Deutscher Fernsehpreis für NDR/WDR-Reportage "PanamaPapers"

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Kategorie: ÜBERREGIONAL
Veröffentlicht am Samstag, 04. Februar 2017 01:19

Investigative Journalisten erhalten riesige Datensätze aus anonymen Quellen

Deutscher Fernsehpreis 2017 in der Kategorie "Information" für die Reportage "PanamaPapers" von NDR und WDR: Die Auszeichnung, gestiftet von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF, wurde am Abend des 2. Februar in den Düsseldorfer Rheinterrassen verliehen. NDR Intendant Lutz Marmor: "Die Recherchen für 'PanamaPapers‘ waren aufwändig und langwierig. Die Mühe hat sich gelohnt: Die Ergebnisse des investigativen Mega-Projekts brachten Mächtige überall auf der Welt in Bedrängnis. Der Deutsche Fernsehpreis ist eine verdiente Belohnung für die große journalistische Leistung, aber auch den langen Atem der an der Reportage Beteiligten beim NDR und beim WDR. Für die gemeinsame Recherche danke ich auch den Kolleginnen und Kollegen der Süddeutschen Zeitung. Herzlichen Glückwunsch!"

In "PanamaPapers - Im Schattenreich der Offshore-Firmen" geht Reporter Christoph Lütgert auf die Suche nach überseeischen Geldverstecken von Staatspräsidenten, Drogenschmugglern und Kriminellen. Grundlage für die Dokumentation war ein riesiger Datensatz, den die Süddeutsche Zeitung (SZ) aus einer anonymen Quelle erhalten hatte und den die Zeitung mit investigativen Journalisten und Partnern weltweit teilte, darunter NDR und WDR. Die Autoren der Dokumentation "PanamaPapers" sind Christian Deker, Willem Konrad, Jan Lukas Strozyk, Elena Kuch und Nils Casjens, präsentiert hat sie Christoph Lütgert; Redaktion: Julia Stein und Barbara Biemann (NDR) sowie Monika Wagener (WDR). (red.)
 

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