07 | 07 | 2020

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Corona und Ausbildung in der Pfalz

Bewertung:  / 9
Ausbildungssituation ist und bleibt stabil
 
Ludwigshafen. Die Pfälzer Unternehmen wollen trotz der Corona-Krise an ihren Ausbildungsplänen festhalten. Kein einziges Ausbildungsunternehmen musste aufgrund der Pandemie Auszubildende kündigen. Das sind die zentralen Ergebnisse der Ausbildungsumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Pfalz. Die jährliche Umfrage hatte sich auf die Ausbildung unter Coronabedingungen konzentriert. „Damit sind die Befürchtungen vieler widerlegt, dass die Wirtschaft aufgrund von finanziellen Engpässen weniger junge Leute ausbilden werde“, zeigt sich Michael Böffel, Leiter des Geschäftsbereichs Ausbildung bei der IHK Pfalz, zufrieden. „Auch der Ausbildungsalltag läuft größtenteils normal weiter.“ Keines der befragten Unternehmen habe coronabedingt neue Ausbildungsverträge wieder gelöst oder wolle weniger Ausbildungsplätze anbieten. 

Coronakrise in der Pfalz: Weniger Umsatz und Eigenkapital – Pfälzer Wirtschaft leidet weiter

Bewertung:  / 11
Umfrage hat ergeben: Acht von zehn Betrieben kämpfen mit den Auswirkungen
 
Ludwigshafen. Die Corona-Krise dauert aus Sicht der Pfälzer Unternehmen länger als erhofft, acht von zehn Betriebe kämpfen weiterhin mit den Auswirkungen. Dies ist ein Ergebnis der vierten bundesweiten IHK-Blitzumfrage zur Corona-Krise für den Bereich der Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Pfalz. Dabei sind die Umsätze nicht ganz so stark eingebrochen wie bislang befürchtet, allerdings betreffen Liquiditätsengpässe immer mehr Unternehmen. Mehr als ein Drittel (genau 37 Prozent; Vorumfrage 33 Prozent) der Betriebe rechnet im Verlauf dieses Jahres mit einem Umsatzrückgang um bis zu 25 Prozent, 23 Prozent (27 Prozent) der Betriebe befürchten Umsatzverluste zwischen 25 bis 50 Prozent und 16 Prozent (18 Prozent) sogar über 50 Prozent. Damit fallen die Umsatzrückgänge moderater aus als im Mai befürchtet. 

Ludwigshafen: Bürgerinformationstelefon zu Corona-Vorsorgemaßnahmen abgeschaltet

Bewertung:  / 10
Von Montag bis Freitag unter der Rufnummer 115 erreichbar
 
Das Bürgerinformationstelefon, an welches sich die Bürger*innen unter der Rufnummer 0621 504-6000 bei Fragen zu den städtischen Vorsorgemaßnahmen wegen der Corona-Pandemie bisher wenden konnten, ist seit Mittwochnachmittag, 20. Mai 2020, 17 Uhr, abgeschaltet. Künftig erhalten die Bürger*innen unter der einheitlichen Behördenrufnummer 115 Auskünfte zu den Maßnahmen. Die 115 ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

Staatssekretär Dr. Thomas Griese Anfang März 2020 zu Besuch im Hybridkraftwerk von TWL

Bewertung:  / 9

Informationsbesuch wegen Batteriekraftwerk und Balance Power Controller - Wichtige Bausteine der Energiewende

Im Rahmen einer Reise nach Ludwigshafen am Rhein Anfang März diesen Jahres besuchte Staatssekretär Dr. Griese, Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz, das Hybridkraftwerk der Technischen Werke Ludwighafen, TWL. Empfangen wurde er von TWL-Vorstand Thomas Mösl. Staatssekretär Dr. Griese informierte sich über das Batteriekraftwerk und den Balance Power Controller, beides wichtige Bausteine, um den Herausforderungen der Energiewende zu begegnen, das ein Teil des Energiewendeprojekts DESIGNETZ ist. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert die rund 30 Bausteine des DESIGNETZ im Rahmen des SINTEG-Programms („Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“). Seit 2018 ist das erste Hybridkraftwerk Deutschlands in Ludwigshafen in Betrieb. Es stellt dringend benötigte Flexibilität für den Ausgleich von Schwankungen im Verteilnetz zur Verfügung, die durch die zunehmende Nutzung erneuerbarer Energien wie Sonnenenergie oder Strom aus Windkraft, die von Witterung und Tageszeit abhängig sind, entstehen.  

IHK-Vorschläge in der Corona-Krise: IHK Pfalz fordert faire und einheitliche Lockerungen für Unternehmen

Bewertung:  / 1

Hygienekonzept nach behördlichen Vorgaben gefordert

Ludwigshafen. Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Rheinland-Pfalz appellieren an die Landesregierung, sich für faire und einheitliche Lockerungen der wirtschaftlichen Beschränkungen einzusetzen – in dem Rahmen, den der Gesundheitsschutz zulässt. Statt die Wiederaufnahme des Betriebs für einzelne Branchen zuzulassen, fordert Dr. Tibor Müller, Hauptgeschäftsführer der IHK Pfalz: „Unabhängig von der Branche sollen alle Unternehmen wieder öffnen dürfen, die ein Hygienekonzept nach den behördlichen Vorgaben erstellt haben und die geltenden Anforderungen für Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter erfüllen. Die Ankündigung der Ministerpräsidentin, dass ab nächster Woche wieder alle Einzelhändler unter Auflagen öffnen dürfen, geht genau in diese Richtung“.

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Auswirkungen der Corona-Pandemie: IHK Pfalz bietet kostenlose Krisenberatung an

Bewertung:  / 10
Zehnköpfiges Team steht für telefonischem multimediale oder persönliche Orientierungsberatung zur Verfügung 
 
Ludwigshafen. Die IHK Pfalz unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit einer neuen Form der Krisenberatung. Hierbei werden die vielfältigen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das eigene Unternehmen identifiziert und ihre Wirkung strukturiert bewertet. Ein zehnköpfiges Team steht allen Interessierten für eine telefonische, multimediale oder auch persönliche Orientierungsberatung zur Verfügung. Im Mittelpunkt steht eine Checkliste, die eine Schwachstellenanalyse ermöglicht. Daraus lassen sich individuelle Ansätze ableiten– zum Beispiel zur Stabilisierung der Liquidität und zur Prozessoptimierung. Auch die Lehren aus der Krise kommen nicht zu kurz - die Prävention einer möglichen kommenden Krise steht ebenfalls auf dem Beratungsplan. 

Webinare der IHK Pfalz

Bewertung:  / 7
Weiterbilden gegen die Krise
 
Ludwigshafen. Durch das Corona-Virus werden immer mehr Tätigkeiten virtuell in die eigenen vier Wänden verlagert – auch Weiterbildungsangebote sind dabei keine Ausnahme. Die IHK Pfalz hat daher ihr Angebot an Webinaren ab Mai um aktuelle Themen erweitert wie Home-Office, Digitale Megatrends, Vertrieb 4.0 oder Selbstmanagement. „Gerade jetzt brauchen Unternehmen und alle Interessierten  flexible und digitale Angebote für die Weiterbildung“, betont Tom Ankirchner, Leiter des IHK-Geschäftsbereichs Weiterbildung. „Wir haben in den letzten Jahren ohnehin unser digitales Weiterbildungsangebot ausgebaut, durch Corona haben wir das nun beschleunigt“, so Ankirchner. „Arbeiten im Home-Office“ lautet der Titel des ersten Webinars am 8. Mai, das 90 Minuten dauert. Die Teilnehmer schalten sich unkompliziert online zu. Weitere Themen sind Digitalisierung, Personal- oder Selbstmanagement, Arbeitsrecht in der Corona-Krise oder die Entwicklung von Digitalen Geschäftsmodellen. Die bestehenden Angebote werden laufend um neue Themen und Termine ergänzt. 

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