23 | 10 | 2019

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David McAllister hätte sich Weber als Kommissionspräsident gewünscht

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Ursula von der Leyen sollte nun auch im Europäischen Parlament zur neuen Kommissionspräsidentin gewählt werden
 
David McAllister (CDU) bedauert die Entscheidung der EU, nicht am sogenannten Spitzenkandidatenprinzip festzuhalten. In der Fernsehsendung „NDR Aktuell“ am Mittwoch, 3. Juni, im NDR Fernsehen sagte McAllister, Mitglied der EVP-Fraktion im EU-Parlament: „Ich bin seit Jahren ein Unterstützer des Spitzenkandidaten-Prozesses und habe leidenschaftlich für Manfred Weber Wahlkampf gemacht. Ich hätte es gerne gesehen, wenn der Wahlsieger Europäische Volkspartei auch unseren Spitzenkandidaten als Kommissionspräsidenten hätte durchsetzen können“. Das sei aber, so McAllister, offensichtlich bei den Staats- und Regierungschefs nicht durchsetzbar gewesen. Die europäische Demokratie sei kompliziert, 28 Mitgliedsstaaten hätten unterschiedliche parteipolitische Interessen. Am Ende sei ein Kompromiss zustande gekommen.
 
Er persönlich hätte es lieber gesehen, wenn Manfred Weber Kommissionspräsident geworden wäre. In der Sendung „NDR aktuell“ sagte er weiter: „Nun müssen wir mit den Realitäten leben. Es gilt, positiv-konstruktiv nach vorne zu schauen. Ursula von der Leyen sollte nun auch im Europäischen Parlament zur neuen Kommissionspräsidentin gewählt werden.“
 
David McAllister sitzt für den Wahlkreis Elbe-Weser/Nordostniedersachsen im EU-Parlament in Brüssel. (red.)
 

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