14 | 07 | 2020

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Böhl-Iggelheimer SPD-Mitglieder beim Presse- und Informationsamt in Berlin

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Gäste erwartet gedrängtes Programm - Landesvertretungen geben Überblick über Berlin und Brüssel

Politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger waren auf Anregung der Bundestagsabgeordneten Doris Barnett (SPD) vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung nach Berlin eingeladen. Mit dabei waren sechs Bürger aus Böhl-Iggelheim, u.a. der Vorsitzende der SPD Reinhard Reibsch, die Stellvertreterin Christa Bug, die beiden Gemeinderätinnen Ursula Hoock und Pia Möller-Reibsch. Ab Mannheim ging es mit dem ICE nach Berlin, schon letzte Woche vorbei an dem gigantischen Überschwemmungsgebiet der Elbe, was auf der Heimfahrt noch dramatischer aussah. Seit Montag dieser Woche ist diese Bahnstrecke wegen des Hochwassers gesperrt.

Ein gedrängtes Programm erwartete die Interessierten: Kaum angekommen und von einem Stadtführer mit „Berliner Kodderschnauze“ empfangen, ging es direkt zum  Presse- und Informationsamt der Regierung mit Vortrag über das Amt, auch die tägliche Pressemappe für die Kanzlerin konnte in Augenschein genommen werden.

Es folgte ein Abendessen bei der Landesvertretung Rheinland-Pfalz mit Überblick über die Aufgaben der Landesvertretungen in Berlin und Brüssel. Danach konnte man auf dem Dach einen Blick über Berlin genießen.

Weiter auf dem Programm standen eine Führung durch die Ausstellung der Erinnerungsstätte Notaufnahmelage Marienfelde und eine Führung und Diskussion im Willy-Brandt-Haus der SPD. Am nächsten Tag stand der Bundestag auf dem Programm, die Gruppe konnte einem Teil der Diskussion über Selbstständige und der nachfolgenden Debatte über Steuern im Euroraum mit Peer Steinbrück folgen.
Leider muss jede Gruppe nach einer Stunde die Debatte verlassen, sodass die folgenden Redner wie der Finanzminister und die Linke Wagenknecht verpasst wurden.

Natürlich darf eine Stadtrundfahrt und die Dauerausstellung „Tränenpalast“ nicht fehlen. Der Samstagmorgen war mit der Führung durch das Dokumentationszentrum NS Zwangsarbeit in Berlin Schöneweide der Abschluss der Reise. Das Ausmaß der Zwangsarbeit in der NS- Zeit mit 16 Millionen Zwangsarbeitern im Deutschen Reich in 30.000 Lagern und noch 4 Millionen in den besetzen Ländern, sprengte jede Vorstellungskraft.

Foto: Marko Priske

 

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