09 | 12 | 2019

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DBBL: TOWERS siegen verdient in Heidelberg

Bewertung:  / 1
SchwachSuper 

TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt bestätigt den Aufwärtstrend – verdienter 56:75 Sieg im umkämpften Derby

Waren es in den vergangenen Spielen stets die TOWERS, die auf mindestens eine, meisten aber gleich auf mehrere Leistungsträgerinnen in den Derbys gegen Heidelberg verzichten mussten, traf es dieses Mal die Gastgeberinnen. Mit Anna Meusel und Serena Benavente fehlten gleich zwei der etablierten Spielerinnen. Dennoch erwarteten die Towers-Verantwortlichen kein leichtes Spiel, eher im Gegenteil, wie immer im Derby gegen die BasCats USC Heidelberg.  Die Partie begann schwungvoll, mit hoher Laufbereitschaft und Intensität auf beiden Seiten. Martina Kraus zog dynamisch gegen Erica Carlson zum Korb und netzte den Ball mit einem schönen Babyhook im Heidelberger Korb ein. Es sollten nicht ihre letzten Punkte gegen sie gewesen sein. Sahra Kranzhöfer konterte im Gegenzug mit einem „And-One“ und verwandelte den Bonusfreiwurf ebenfalls sicher.

Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch beider Teams mit anfänglich kleinen Vorteilen für Heidelberg. Die Gastgeberinnen versuchten im Angriff fast ausschließlich über Carlson zu spielen, welche auch zumindest zu Beginn der Partie zu punkten verstand oder den griechischen „Benavente-Ersatz“ Myrto Stampoulidou an der Dreierlinie fand. Im Laufe des Spiels wurden die Körbe der 1,93m großen Heidelberger Centerspielerin  jedoch immer seltener und die Towers-Verteidigung nahm sie fast komplett aus der Partie. Der kleine Heidelberger Vorteil verpuffte dann vollends, als nun Cara Horz ihrerseits zum Korb zog und mit einen „And-One“ vollendete. Ebenfalls sicher von der Linie machte sie die Partie wieder enger, sehr zur Freude der mitgereisten TOWERS-Fans, die zusätzlich von ca. 20 Jugendlichen Basketballer/innen und deren Familien aus Kaiserlautern, unterstützt wurden.  Vielen Dank an dieser Stelle für die tolle Unterstützung an alle mitgereisten Fans!

Als dann Kapitänin Uta Gelbe den dritten völlig freien Dreipunkteversuch endlich einnetzte, übernahmen die Towers das Momentum. Es sei noch erwähnt, dass sich im ersten Viertel Sara Dorlöchter auf Heidelberger Seite leider verletzte. Von der Helpside kommend, stieß sie mit Philippa Faul, die gerade einen Spinnmove an ihrer Spielerin vorbei machte und sie nicht kommen sah, zusammen. Die Towers wünschen ihr von dieser Stelle eine gute und rasche Genesung!  Bis zum Viertelende wurde der enge  TOWERS-Vorsprung auf 17:21 ausgebaut.

Im zweiten Viertel wurden dann einige Stellschrauben in der Verteidigung neu justiert und das in der Vorbereitung auf das Spiel Geübte besser umgesetzt. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Heidelberg schaffte es in der Folge kaum mehr aus dem Spiel heraus zu punkten, lediglich 13 Punkte gelangen den BasCats bis zur Halbzeit, während die Towers, angeführt von Jennifer Mocanu und Uta Gelbke, 20 auf ihr Konto „einzahlten“. Mit einer deutlichen Elf-Punkte-Führung (30:41) ging man in die Kabine, bzw. auf den Weg diese zu suchen. In der Gästekabine der TOWER befand sich nun die Heimmannschaft, sie konnte somit nicht benutzt werden. Zudem waren alle anderen Kabinen entweder abgeschlossen oder besetzt. Letztendlich fand man dann nach längeren Suchen doch noch eine freie Kabine, die dann zur Besprechung genutzt werden konnte. Von solchen ungewöhnlichen Aktionen wollte man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen sondern sich weiter auf das eigene Spiel konzentrieren.

Nach der Halbzeit schien dieser Plan aber anfänglich nicht ganz aufzugehen. Heidelberg startete besser in die Partie und konnte den Rückstand auf fünf Punkte verkürzen. Eine schnelle Auszeit von TOWERS-Headcoach Harald Roth unterbrach dann den Heidelberger Spielfluss und brachte die Towers wieder zurück in die Erfolgsspur. Jedem Heidelberger Lauf, wurde ein Speyerer entgegen gesetzt und von den TOWERS passend beantwortet. Nach einem fast ausgeglichenen dritten Viertel, bei dem beide Verteidigungsreihen nicht sehr gut agierten, ging es beim Stande 48:58 ins abschließende Viertel.

Allerdings hätte Erica Carlson in diesem schon auf der Bank Platz genommen haben müssen, hatte sie doch eigentlich schon 5 persönliche Fouls begangen, was aber laut des ansonsten sehr fairen Tisches, aufgrund eines „undeutlichen Handzeichens“ der Schiedsrichter , welches nicht eindeutig war, falsch eingetragen wurde. Auch diese Ungereimtheit steckten die TOWERS weg. Was aber wirklich ärgerlich war, war eine erneute Tätlichkeit Erica Carlsons, bei der sie Uta Gelbke frontal einen Ellbogen mitten ins Gesicht schlug, die aber von den Schiedsrichtern erneut ungeahndet blieb, da die Aktion fernab vom Ball stattgefunden hatte.  Die TOWERS-Verantwortlichen haben bei der Videoanalyse diese Aktion von ihr auch schon in anderen Spielen gegen andere Mannschaften gesehen und können nicht nachvollziehen, dass dies weiterhin von den Offiziellen ungeahndet bleibt. „Solche Aktionen haben in unserer schönen Sportart einfach nichts verloren und sprechen dem sportlichen Gedanken gänzlich entgegen.“, war es von TOWERS-Headcoach Harald Roth nach dem Spiel zu vernehmen.

Zu Beginn des letzten Viertels konnten die Gastgeberinnen dann wieder etwas Boden gut machen, bevor eine Umstellung in der TOWERS-Defense den Angriff der Bascats völlig aus dem Spiel nahm. In den letzten sieben Minuten spielte dann nur noch eine Mannschaft: die TOWERS. Die Heidelbergerinnen fanden kein Mittel mehr gegen die TOWERS-Verteidigung und konnten lediglich magere drei Punkte erzielen, wohingegen die TOWERS weiter munter punkteten und die Partie sicher nach Hause brachten. Am Ende gewannen die Towers verdient mit 56:75 in einer intensiven und durchaus spannenden Partie.

Für die TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt spielten:

Pippa Faul (1 Punkte / 2 Rebounds), Uta Gelbke (17  / 6), Cara Horz (3 / 2), Anja Jalalpoor (- / 1), Annika Klein (7 / 7), Martina Kraus (10 / 8), Jennifer Mocanu (26 /7), Marla Ruf, Michèle Weynandt (11 /4)

 

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