19 | 04 | 2019

WERBE-LINKS:

Hier könnte Ihre
Werbung stehen!

Rufen Sie uns an und
sichern Sie sich
Frühbucherpreise!

06324-981504

Drei Jahre Panama Papers: Weltweit mehr als eine Milliarde Euro an Strafen und Nachzahlungen

Bewertung:  / 8
Analyse des Internationalen Konsortiums Investigativer Journalisten (ICIJ) liegt vor - Deutsche Bank wurde im Januar durchsucht!!!
 
Seit den Enthüllungen um die Panama Papers im April 2016 haben Behörden weltweit umgerechnet 1,07 Milliarden Euro an Strafen und Steuer-Nachzahlungen im Zusammenhang mit Erkenntnissen aus den Unterlagen verhängt. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Internationalen Konsortiums Investigativer Journalisten (ICIJ). Allein in Deutschland sind rund 150 Millionen Euro zusammen gekommen, wie Reporter von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung (SZ) recherchiert haben. Der größte Teil entfällt auf Strafgelder für Banken. In Großbritannien konnten die Ermittler umgerechnet rund 225 Millionen Euro einfordern, in Frankreich stieg die Summe auf zuletzt rund 120 Millionen Euro. In Panama selbst wurden im Zuge der Ermittlungen Immobilien und Bargeld im Wert von umgerechnet fast zehn Millionen Euro beschlagnahmt. Auch Kanada, Belgien und Australien vermeldeten signifikante Einnahmen. Die Gesamt-Summe dürfte sogar deutlich höher ausfallen, zahlreiche Länder verweigerten mit Hinweis auf laufende Ermittlungen eine Auskunft oder teilten nur allgemein mit, dass in der Folge der Veröffentlichungen die Zahl der Verfahren gestiegen sei.

Deutsche Bank sucht nach Informationslecks innerhalb des eigenen Aufsichtsrats

Bewertung:  / 8
Bank stellt Strafanzeige gegen Unbekannt
 
Die Deutsche Bank hat nach Information von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung Ermittlungen aufgenommen, um Informationslecks innerhalb des eigenen Aufsichtsrats ausfindig zu machen. Ein Sprecher der Bank bestätigte, dass es die Untersuchungen gäbe. Zu den Details wollte sich die Bank nicht äußern. Mit den Vorgängen vertraute Personen berichten, dass für die Untersuchung auch eine externe Beratungsfirma engagiert worden sei. Diese habe verdächtige Bankmitarbeiterinnen und -mitarbeiter beziehungsweise Mitglieder des Aufsichtsrats zu Befragungen geladen. Hintergrund sollen unter anderem Vorfälle gewesen sein, bei denen Informationen aus dem Aufsichtsrat direkt an Medien weitergegeben worden waren. Dabei ging es um die Personalie von Christian Sewing, Nachfolger des vor knapp einem Jahr abgelösten Vorstandsvorsitzenden John Cryan. 

Ermittlungen gegen Warburg-Bank wegen Cum-Ex-Geschäften ausgeweitet

Bewertung:  / 13

Bankchef Joachim Olearius der Steuerhinterziehung verdächtigt!

 
Die Staatsanwaltschaft Köln hat ihre Ermittlungen gegen Verantwortliche der Warburg-Bank in Hamburg deutlich ausgeweitet. Inzwischen verdächtigt sie auch den aktuellen Bankchef Joachim Olearius, im Rahmen von Cum-Ex-Geschäften Steuern hinterzogen zu haben. Auch der Schaden ist offenbar größer als bisher bekannt: insgesamt 330 Millionen Euro. Die Staatsanwaltschaft geht aufgrund der Höhe des Schadens von schwerwiegenden Straftaten der Beschuldigten aus. Auf schwere Steuerhinterziehung stehen bis zu zehn Jahre Haft. Bisher war bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Köln gegen Miteigentümer und Aufsichtsratschef Christian Olearius (Vater von Joachim Olearius) sowie weitere Beschuldigte ermittelt. Mehrfach haben die Ermittler die Warburg-Bank und Wohnhäuser der Beschuldigten durchsucht, zuletzt im März dieses Jahres. Das zeigen die „CumEx Files“, die das ARD-Magazin „Panorama“ (NDR), ZEIT und ZEIT Online unter Leitung des Recherchezentrums CORRECTIV mit Medien aus zwölf Ländern ausgewertet haben.

Datenerhebung: Miete frisst immer mehr vom Einkommen

Bewertung:  / 11
"Panorama", heute Donnerstag, 24. Januar um 21.45 Uhr im Ersten
 
Nach einer Untersuchung des ARD-Magazins „Panorama“ (NDR) können sich Durchschnittsverdienende die Anmietung einer Neubauwohnung in Berlin, Augsburg, Jena oder anderen deutschen Städten nicht leisten. Die Untersuchung, die der Immobilienmarktspezialist empirica-systeme im Auftrag von „Panorama“ durchgeführt hat, zeigt, dass viele Haushalte mehr als 27 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Miete einer Neubauwohnung ausgeben müssen. Der Wert von 27 Prozent gilt Experten als problematisch, weil dann nur noch relativ wenig Geld zur sonstigen Lebensführung zur Verfügung bleibt, insbesondere bei Menschen mit kleineren Einkommen.

Leitender VW-Lobbyist ist beurlaubter Beamter des Auswärtigen Amtes

Bewertung:  / 2

VW-Affäre erreicht neuen Höhepunkt - Heute Abend im ERSTEN bei PANORAMA um 21.45 Uhr

Der Leiter der Abteilung „Internationale und Europäische Politik“ des VW-Konzerns Jens Hanefeld ist zugleich Beamter des Auswärtigen Amtes. Das ergaben Recherchen des NDR-Politikmagazins „Panorama“ im Ersten. Jens Hanefeld arbeitet seit 2014 als Lobbyist für den VW-Konzern. Dafür hat ihm das Auswärtige Amt Sonderurlaub genehmigt. Auch während der VW-Affäre lief ein Teil der Kommunikation zwischen dem Auswärtigen Amt und dem Autokonzern über Hanefeld. Dies belegen verschiedene E-Mails aus dem Jahr 2015, die „Panorama“ vorliegen. Anlass des Mailwechsels war ein bevorstehendes Treffen zwischen dem damaligen Außenminister Frank Walter Steinmeier und seinem US-Kollegen John Kerry im September 2015.  Das Auswärtige Amt schreibt in einer Mail an VW: „Lieber Herr Steg, lieber Jens, (…) Wir brauchen sehr eilig eine Stellungnahme von VW(…). Zumindest kurze Sprachregelung.“ Und in einer weiteren Mail heißt es: „Wir haben den Leiter Regierungsbeziehungen bei Volkswagen und unseren Kollegen Jens Hanefeld befasst, der sich dort um den Fall kümmern soll".

Weiterlesen: Leitender VW-Lobbyist ist beurlaubter Beamter des Auswärtigen Amtes

1. FC 08 Haßloch

partnerdervereine.de
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen OK- Einverstanden