03 | 04 | 2020

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Gegen Unternehmer Christian Heinzl ermittelt die Staatsanwaltschaft Ravensburg

Bewertung:  / 37

Vom Unternehmer zum Angeklagten

Gegen Unternehmer Christian Heinzl ermittelt jetzt die Ravensburger Staatsanwaltschaft, u.a. wegen Betruges. Der Geist, der in der Firmengruppe Heinzl in Bad Waldsee herrsche, beschäftige seit Jahren die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft und nun auch die Gerichte, schreibt die SCHWÄBISCHE ZEITUNG am13. April 2017. Die Unternehmensgruppe Heinzl hatte erst kürzlich für die FDP eine Veranstaltung mit exponierten Fachleuchten für Mittelständler und Handwerker organisiert, prominentester Gastreder war der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, der bei einer Podiumsdiskussion zu Fragen Rede und Antwort stand. NACHRICHTEN REGIONAL berichtete am 23. Oktober 2016 ausführlich darüber. Der ehemalige baden-württembergische Wirtschaftsminister, Dr. Walter Döring (FDP), der auch Beiratsvorsitzender der Heinzl Firmengruppe ist, hatte über das Mittelstandsforum zu dieser Veranstaltung nach Bad-Waldsee einladen lassen. Dörings politisches Engagment gilt seit Jahren nicht nur der FDP, er war auch einmal Vorsitzender der WINDREICH AG. Über 400 Eintrittskarten sind für die Veranstaltung am 17.11.2016 von der HEINZL-Gruppe verkauft worden, der Verkauf diente ausschließlich dem Auftritt von zu GUTTENBERG. Nun wird gegen den Firmenchef Christian HEINZL von der Staatsanwaltschaft Ravensburg ermittelt.

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"PanamaPapers" Durchsuchungen gegen Off-Shore Kanzlei Mossack Fonseca

Bewertung:  / 6

Eigentümer festgenommen - In größten Korruptionsskandal von Lateinamerika verwickelt

Nach neuesten Pressemeldungen von tagesschau.de vom 10.02.2017 ist die umstrittene Off-Shore Kanzlei Mossack Fonseca in Panama durchsucht worden. Medienberichten zufolge wurden die beiden Eigentümer festgenommen. Den Anwälten werde vorgeworfen, in den größten Korruptionsskandal Lateinamerikas verwickelt zu sein. In Panama-City ist die Kanzlei Mossack Fonseca durchsucht worden. Die Firma steht im Mittelpunkt der Enthüllungen um die "PanamaPapers", die 2016 weltweit für Schlagzeilen gesorgt hatten. NACHRICHTEN REGIONAL berichtete am 3. April 2016 darüber. Die Ermittler suchen mögliche Verbindungen zum brasilianischen Baukonzern Odebrecht, dem im sogenannten Lava-Jato-Skandal Schmiergeldzahlungen in Millionenhöhe vorgeworfen werden.

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Das Jahr 2016: Ein trauriges Jahr für den Euro

Bewertung:  / 5

Dollar und Yen gewinnen an Kaufkraft

Nach neuesten Meldungen von boerse.ARD.de vom 30.12.2016 müssen Europäer, die derzeit Urlaub in den USA oder auch Südafrika machen, deutlich tiefer ins Protemonnaie greifen. Als Gründe wird angegeben, dass der Euro 2016 gegenüber einigen Währungen kräftig an Wert verloren hätte. Nur auf der britischen Insel sei es deutlich billiger geworden. Der Brexit habe deutliche Spuren an den Devisenmärkten hinterlassen: Das britische Pfund sei nach dem Votum für den EU-Austritt auf ein Rekordtief gestürzt und habe sich vom Schock nicht erholen können. Auf Jahressicht habe das britische Pfund gegenüber dem Euro gut 16 Prozent eingebüßt. Gegenüber dem Dollar sei das Minus noch etwas größer gewesen. Der Euro habe gegenüber dem US-Dollar gut vier Prozent eingebüßt und sei unter die wichtige Unterstützungsmarke von 1,05 Dollar gerutscht. Zuletzt habe es immer eine Gegenbewegung gegeben, wenn diese Schwelle unterschritten worden sei.

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HSH Nordbank: Abwicklungsanstalt rechnet mit Milliardenverlusten

Bewertung:  / 6

Den von den Ländern übernommenen faulen Schiffskrediten aus der HSH Nordbank droht der Totalausfall

NDR 1 Welle Nord und Schleswig-Holstein Magazin liegt ein streng geheimer Bericht der hsh portfoliomanagement zum 3. Quartal 2016 vor. Darin heißt es, 98 % der faulen Schiffskredite seien vom Totalausfall bedroht. Die Abwicklungsanstalt hatte der krisengeschüttelten HSH Nordbank für 2,4 Mrd. Euro faule Schiffskredite abgekauft. Nach diesem Bericht sind Abschreibungen in Milliardenhöhe wahrscheinlich. Sie müssen von den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein finanziert werden. Hintergrund ist die Krise der Schifffahrtsmärkte. Alle 252 Schiffe der hsh portfoliomanagement kämpfen, so der Bericht, "mit einem Einbruch der Charterraten über alle wesentlichen Größenklassen." Deshalb sei nun auch bei den Schuldnern der Abwicklungsanstalt mit "Forderungsverzichten" zu rechnen, also mit Schuldenerlassen für Großinvestoren. Der finanzpolitische Sprecher der CDU im Landtag, Tobias Koch, sieht darin das Eingeständnis, dass von den Schiffen "nur der Schrottwert bleibt und keine Kreditrückzahlung erfolgen wird". FDP-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Kubicki wirft der Landesregierung vor, sie versuche das Ausmaß der Verluste "über den Wahltermin in Schleswig-Holstein hinweg zu verschleiern" und erneuerte seine Forderung nach einem Untersuchungsausschuss.

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Langjähriger Springer-Chef tot

Bewertung:  / 5

Peter Tamm im Alter von 88 Jahren gestorben

Nach einem neuesten Pressebericht von tagesschau.de vom 30.12.2016 ist der langjährige Chef der Axel Springer AG, Peter Tamm, tot. Er starb im Alter von 88 Jahren. 43 Jahre habe Tamm bei Springer gearbeitet, davon mehr als 20 Jahre als Vorstandschef. Mit dem Maritimen Museum in Hamburg habe er sich einen Lebenstraum verwirklicht. Er starb am Donnerstagabend im Kreise seiner Familie. Das haben die Angehörigen in der Hansestadt mitgeteilt. Er hinterlässt seine Ehefrau, fünf Kinder und acht Enkel. Tamm stamme aus einer der ältesten Seefahrerfamilien Hamburgs, die Leidenschaft für Schifffahrt und Maritimes sei in seiner Kinderstube erwachsen, berichtet tagesschau.de weiter.. Seinen kurzen Wehrdienst im Zweiten Weltkrieg habe er bei der Marine auf dem Segelschulschiff "Gorch Fock" abgeleistet. Um Geld für sein Studium zu finanzieren, habe er 1948 beim neu erscheinenden "Hamburger Abendblatt" von Axel Springer angeheuert. Nach zehn Jahren in der Wirtschaftsredaktion wechselte Tamm ins Verlagsgeschäft, brachte für Springer zunächst die damaligen Blätter des neu erworbenen Ullstein Verlags ("Berliner Morgenpost", "BZ") in Schwung.

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