18 | 10 | 2019

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Dudenhöffer zu Kurzarbeit bei Wolfsburger Autobauer: Katastrophale Fehler bei VW

Bewertung:  / 8

Werk Emden muss ab Montag Kurzarbeit beginnen - VW hat unglücklich agiert, die Probleme vor Gericht zu lösen!!

Im Streit zwischen VW und zwei Zulieferern wirft der Automobilexperte Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer dem Wolfsburger Autokonzern katastrophale Fehler vor. Im Interview mit "NDR aktuell" im NDR Fernsehen am Freitag, 19. August, sagte Dudenhöffer: "Im modernen Einkauf geht kein Autobauer der Welt heute so vor, dass er ausschließlich einen Zulieferer für ein Teil nimmt. Jetzt muss man sich vorstellen, ein ganzer Weltkonzern ist gebaut auf ein kleines Unternehmen, was ein Teil macht. Diese Risiken geht niemand ein!" Die Unternehmen ES und CarTrim liefern derzeit trotz einstweiliger Verfügungen des Landgerichts Braunschweig keine Sitzbezüge bzw. Getriebeteile an VW. VW musste deshalb im Werk Emden bereits Kurzarbeit beantragen, in Wolfsburg soll ab Montag die Kurzarbeit beginnen.

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Twitter sperrt 235.000 Konten wegen Terror-Botschaften

Bewertung:  / 8

Twitter will trotzdem die Meinungsfreiheit schützen

Nach neuesten Meldungen von tagesschau.de vom 19.08.2016 wurden 235.000 Konten bei Twitter seit Februar gesperrt. Soziale Netzwerke würden für vieles genutzt - auch für die Verbreitung von Hass- und Terror-Botschaften. Twitter gelinge es nach eigenen Angaben inzwischen deutlich besser, solche Botschaften zu erkennen. So habe Twitter eine Bilanz seiner jüngsten Maßnahmen gegen extremistische Inhalte im Internet gezogen. Demnach seien seit vergangenem Februar 235.000 Nutzerkonten wegen Terror-Verherrlichung gesperrt worden. Im Februar waren zuletzt Zahlen zur Sperrung von Nutzerkonten veröffentlicht worden, berichtet tagesschau,de weiter. Seitdem habe "die Welt eine weitere Welle tödlicher, abscheulicher Terrorangriffe rund um den Erdball erlebt", hieß es in einem Blog-Eintrag von Twitter weiter: "Wir verurteilen diese Taten scharf und bleiben verpflichtet, die Förderung von Gewalt oder Terrorismus auf unserer Plattform zu eliminieren".

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Nach Bekanntwerden von Panama Papers: Kapitalzufluss geht in die USA

Bewertung:  / 7

Bloomberg Scott Cripps von der Rothschild-Treuhandgesellschaft: Ausländische Wohlhabende aus aller Welt investieren in der USA

Nach neuesten Pressemeldungen der Deutschen Wirtschaftnachrichten vom 02.07.2016 können sich seit Veröffentlichung der Panama Papers die USA eines großen Kapitalzuflusses erfreuen. Während im März noch 98,1 Milliarden Dollar aus US-Vermögenswerten ins Ausland abflossen seien, habe die Veröffentlichung der Panama Papers am 3. April dazu geführt, dass im Monat April 80,4 Milliarden Dollar von Ausländern erneut in US-Vermögenswerte investiert worden seien. Im Monat April hätten ausländische Investoren US-Vermögenswerte im Wert von 80,4 Milliarden Dollar gekauft. Einen Monat zuvor hätten ausländische Investoren US-Vermögenswerte im Wert von 98,1 Milliarden Dollar verkauft, habe das US-Schatzamt in einer Mitteilung veröffentlicht. Daran könne man erkennen, dass sich die USA seit Veröffentlichung der Panama Papers am 3. April 2016 einem enormen Kapitalzufluss erfreuen könne.

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Privatdedektiv Mauss droht Anklage wegen Steuerbetrug

Bewertung:  / 8

Schaden in Millionenhöhe und in PanamaPapers verwickelt

Nach neuesten Pressemeldungen von tagesschau.de vom 13.07.2016 soll der Privatdetektiv Mauss jahrelang Steuern hinterzogen haben - mit einem Schaden in Millionenhöhe. Nach Informationen von NDR, WDR und SZ hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen ihn erhoben. Mauss streite die Vorwürfe jedoch ab. Dem Privatermittler Werner Mauss stehe nun ein Prozess wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung in Millionenhöhe bevor. Die Staatsanwaltschaft Bochum habe offenbar Anklage gegen den 76-Jährigen erhoben, das Verfahren könnte zu einem der größten Steuerfälle Deutschlands werden. Laut Anklage soll Mauss seit dem Jahr 2003 in zwölf Fällen Einkommenssteuer in Höhe von insgesamt rund 15 Millionen Euro hinterzogen haben. Das hätten Recherchen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" ergeben.

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Datenlöschung bei Volkswagen

Bewertung:  / 4

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen VW-Juristen

Bei Volkswagen wurde zu Beginn der Abgasaffäre offenbar versucht, möglicherweise belastende Dokumente in größerem Stil zu beseitigen. Diesem Verdacht geht die Staatsanwaltschaft Braunschweig nach. Ein Sprecher bestätigte auf Anfrage, dass gegen einen VW-Mitarbeiter ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenunterdrückung und versuchter Strafvereitelung eröffnet worden sei. Nach Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung handelt es sich bei dem Beschuldigten um einen hochrangigen VW-Juristen. Nach den Worten des Sprechers der Staatsanwaltschaft Braunschweig, Klaus Ziehe, basiert das neue Ermittlungsverfahren auf Vernehmungen im Rahmen des bisherigen Ermittlungsverfahrens zum Dieselskandal. Danach soll der jetzt Beschuldigte in einer Besprechung im August vergangenen Jahres Kollegen "verklausuliert, aber deutlich genug" nahegelegt haben, Daten zu löschen oder beiseite zu schaffen. Zu diesem Zeitpunkt habe die Veröffentlichung der Abgasmanipulation kurz bevorgestanden. Der Aufforderung wurde Folge geleistet, so Ziehe.

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