06 | 12 | 2019

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Italienischer Stromriese zapft deutsche Erdwärme an

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ENEL baut bei München das größte deutsche Geothermie-Kraftwerk - Läuten die Italiener die Geothermiewende in Deutschland ein?

Am 13. Januar 2016 berichtete DIE WELT, dass Italiens Erdwärmepioniere die ENEL Green Power demnächst in München das größte Geothermie-Kraftwerk bauen will. 37 Geothermiekraftwerke betreibe der italienische Energieversorger inzwischen, der damit knapp ein Drittel des Stromverbrauchs in der Toskana abdeckt. Es sei daher gut möglich, dass in naher Zukunft eine Delegation aus Deutschland nach Larderello fährt, um sich fachkundig zu machen. Denn: Italiens Spezialisten bohren sich bald durch bayerisches Gestein. Enel übernehme über seine Tochter Enel Green Power die Mehrheit an der Gesellschaft Erdwärme Oberland GmbH, die in Weilheim in der Nähe Münchens ein Wärmekraftwerk errichten will. Es werde das größte deutsche Erdwärmekraftwerk überhaupt, berichtet DIE WELT weiter.

Im März wolle Enel losgraben, heißt es weiter. Es sei das erste Projekt des italienischen Stromriesen in Deutschland. Gehe alles gut, würden in zwei Jahren 26 Megawatt Strom produziert. Die Anlage sei fünfmal größer als die bislang in Deutschland gebauten Geothermiekraftwerke. Mit einer Leistung von 26 Megawatt könne man 90.000 Haushalte versorgen. Das Projekt Weilheim allein werde die deutschen Kapazitäten für Geothermiestrom von derzeit rund 32 Megawatt auf einen Schlag fast verdoppeln.

Ob wegen des italienischen Beispiels die Gegner der Geothermiekraftwerke in Landau und Insheim umgestimmt werden oder die dortigen Probleme vom Tisch gewischt werden können, wird derzeit bezweifelt. Möglich dass die Aktivisten dadurch wieder Hoffnung schöpfen. (red.)

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