10 | 07 | 2020

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"Dresden-Preis" für Daniel Ellsberg - "Vater" aller Whistleblower

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Whistleblowing Zwischen Verrat und Heldentum - Daniel Ellsberg: "Snowden und Manning sind Helden und Brüder für mich"

Nach neuesten Meldungen von MDR FIGARO, Das Kulturradio, am 18.02.2016,  ist Daniel Ellsberg mit dem internationalen Friedenspreis dem "Dresden-Preis" ausgezeichnet worden. Daniel Ellsberg veröffentlichte 1971 mit Hilfe der New York Times geheime Papiere des US-Verteidigungsministeriums, mit denen bewiesen werden konnte, wie die US-Bevölkerung über die Absichten des Vietnamkriegs durch ihre Regierung getäuscht wurde. Daniel Ellsberg gilt als "Urvater" der Whistleblower. Für ihn sind Snowden und Manning Helden und Brüder. Whistleblower galten lange als Geheimnisverräter und Denunzianten. Heute genießen sie bei Teilen unserer Gesellschaft ein hohes Ansehen und riskieren dennoch viel. Bevor ein Mensch zum Whistleblower wird, sei er erst einmal Verräter, berichtet der MDR weiter. Ein Mensch also, der mit dem System bricht, dem er bislang angehörte. Der geschriebene oder ungeschriebene Regelwerke missachte. Der das Prinzip der Loyalität über Bord werfe. Er sei ein Mensch, dem Ächtung, Isolation und gelegentlich strafrechtliche Verfolgung drohe. Im Wissen um die Konsequenzen werde Verrat daher meist auch anonym verübt, der Verräter bleibt im Verborgenen, und wenn er sich mal zeigen sollte, dann am ehesten noch mit Maske. So oder ähnlich war früher das Bild eines Whistleblower.

Daniel Ellsberg ist 1931geboren und in Detroit aufgewachsen, er ist promovierter Wirtschaftswissenschaftler mit Abschlüssen in Harvard. Er arbeitete zu dieser Zeit als Mitarbeiter des US-Außenministeriums in Vietnam und erkannte die Ausweglosigkeit des Krieges sowie die gezielte Täuschung der US-Bevölkerung durch das Verteidigungsministerium. Den Beweis dafür lieferte er mit ca. 7.000 geheimen Dokumenten, die er kopierte und der New York Times zuspielte, die die sogenannten "Pentagon-Papiere" ab dem 13. Juni 1971 veröffentlichte. (red.)

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